Das Festspiel "Die Geisterwanderung zu Nittenau" ist eine geisterhafte Komödie, welche Sie zu drei Burgen des Regentals führt: Hof, Stefling und Stockenfels.

Dort angekommen, erwarten Sie bereits der Henker von Hof, die Hexen von Stefling und die Bierpantscher zu Stockenfels, die Sie mitnehmen auf eine Reise in ihre Zeit und dabei manch' schaurige Geschichte zu erzählen haben.



Burg Hof am Regen

Mit dem Bus geht es zur ersten Geisterburg "Hof am Regen".
Bis alle Geisterwanderer eingetroffen sind, bewirtet der Burgwirt und die Jugenbergbauern die Teilnehmer mit dunklem Geisterbier, Bierschnaps und Geisterwürst. Zur Aufführung gelangen noch vor der ersten Aufführung unterhaltsame Ritterballaden und Minnelieder, sowie mittelalterliche Tänze und Musik. Sind alle Geisterwanderer vor Ort, dann kann das Spiel beginnen. Der wilde Ritter Jörg erdolcht Adelheid sein treues und schönes Weib in rasendem Zorn, weil er die Intrigen seines arglistigen Knappen Neidhart nicht durchschaut. Der "Henker von Hof" ahndet mit seinem Richtschwert die schlimme Tat des Ritter Jörg, der nun nach der irdischen Strafe, auch noch nach seinem Tod als "Reiter ohne Kopf" Wald und Flur zwischen den Burgen Hof und Stefling durchstreift. Die Wanderer werden ihn zu sehen bekommen. Sehenswert auf der Burg Hof auch eine volleingerichtete Folterkammer des Henkers von Hof. Die Wanderer ziehen weiter zu der 1,5 km entfernten Burg Stefling.

Schloss Stefling

Angekommen auf Schloss Stefling, dem Hexentummelplatz der oberen Pfalz in Bayern ist Rast und Gelegenheit zu einer deftigen Brotzeit mit "Hexenspeis" und dunklem Geisterbier.
Bei der nun einbrechenden Dunkelheit wird auf dem Burghof ein Feuer entfacht und schaurige Sphärenklänge kündigen den "Hexensabbat" an. Johann der einfältige Burgknecht warnt alle vor dieser unheimlichen Losnacht. Umsonst - die Hexen stürmen den Platz. Die Oberhexe Luzisat ruft zum Hexensabbat auf, der mit einem grauslichen Hexenschwur endet.
Von den Hexen bereits arglistig erwartet, erscheinen zwei wandernde Fratres, welche die Burgherrin um Speis und Nachtlager bitten. Sie geben sich als Exorzisten aus und wollen als Dank für Speis, Trank und etliche Gulden die Steflinger Hexen bannen, wozu die Burgherrin natürlich gerne Erlaubnis erteilt. Der Burgknecht warnt die Fratres zwar vor den möglichen schlimmen Folgen, aber die Brüder hören nicht auf ihn. Es gelingt ihnen nun tatsächlich, die Hexen mit Zaubersprüchen auf den Burghof zu bannen. Die Fratres wollen ihre "Späßchen" mit ihnen treiben. Dabei überhören sie aber den Glockenschlag, der den Beginn der Geisterstunde anzeigt.
Die Hexen sind frei, fallen über die Fratres her und malträtieren die Brüder, daß sie beinahe zu Tode kommen. Sie werden durch das Einschreiten des Burgknechtes beim Glockenschlag "eins", übel zugerichtet, gerettet.
Bei stockfinsterer Nacht machen sich die Wanderer, mit Laternen ausgerüstet, auf dem Geisterweg zur 2,5 km entfernten Burg Stockenfels.

Burgruine Stockenfels

Am Fuße des Berges erwartet sie der Geisterkastellan, der ihnen das grausame Schicksal der Verbannten aufzeigt. Ein Geisterträger überbringt neue Bierpantscher, den Bräu von Zangenstein und eine unredliche Kellnerin aus Stadtamhof, die schnelle Soph, den Pogadrawirt von Haag und den wegen seiner Untaten weithin berüchtigten Pfleger von Aufhausen, die er dem Kastellan übergibt. Dieser befragt sie peinlich nach ihrem irdischen Tun. Sie geben sich unschuldig. Der Kastellan hält ihnen ihre Sünden vor und verbannt sie in die Pantscherhöll. Dort findet sodann die "Pantscherbuße" statt. Die Geister werden einzeln gerufen und stellen sich in Angst und Schrecken auf eine Leiter, die aus dem Brunnen hoch nach oben ragt zur Wasserbuße. Manchmal erwischt es auch einen Zuschauer, wenn der gar zur neugierig ist.
Nach Ende des schaurigen Spektakels führt der Weg hinab zum Ufer des Regens, an dem eine Fähre die Wanderer erwartet und sie über den Fluß bringt. Im nahen Gasthaus Wittmann zu Marienthal ist noch Zeit für einen kräftigen Geistertrunk (Spezialgetränk des Wirtsmax) bis gegen 24:00 Uhr Busse die letzten "Geisterwanderer" wieder nach Nittenau zurückbringen.


Texte und Video wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: www.Geisterwanderung.de

Weitere Informationen ...